Mein pädagogisches Konzept

1. Meine Ziele für das Kind
Die Ziele im Pädagogischen, und zwischenmenschlichen Bereich sind vor allem Sicherheit, Geborgenheit, Vertrauen und eine gute Fachkraft – Kind – Bindung zu erzielen aber auch,   das Fördern von Selbstständigkeit nach dem Grundsatz „ Hilf mir es selbst zu tun „.Die Persönlichkeit entdecken und fördern, Sozialverhalten lernen in Bezug auf das gemeinsame Miteinander z.b bei der Lösung bei Streit, gemeinsamen Ausflügen oder dem Mittagsschlaf. Die Entwicklung von Körperbewusstsein „was kann mein Körper eigentlich schon „ oder die Entdeckung der Sinne sind grundlegende Bausteine für die Bildung der Kinder. Dabei ist aber nie zu vergessen das jedes Kind verschiedene Anlagen hatte und auch anders lernt. Ich möchte mit den Kindern Gemeinsam die Welt entdecken bei Ausflügen und kleinen Projekten ihren Horizont erweitern und zeigen was auch ihre kleine Welt schon alles zu bieten hat. Ein wichtiges Ziel meiner Arbeit ist die Ernährung. Ich will über unseren kleinen Gemüsegarten zeigen wie Lebensmittel entstehen. Mit den Kindern zusammen anpflanzen, pflegen und am Ende natürlich auch ernten. Gemeinsam wollen wir anschließend  das geerntet Lebensmittel dann verarbeiten  und tolle Gerichte kreieren. Wir werden zusammen auf den Wochenmarkt gehen , die Kinder dürfen probieren und sich ausleben, denn nur wer weis wie toll Obst und Gemüse ist , wird auch später eine offene Haltung zu gesundem Essen haben.

2. Das „ Miteinander „ lernen"
Ich persönlich finde es wichtig, das die Kinder durch Regeln, Strukturen und wiederkehrende Automatismen, Sicherheit und  Struktur im Alltag bekommen. Sie können sich daran orientieren und lernen sich auch an bestimmte Regeln und Strukturen zu halten.
Es ist daran nichts negatives zu sehen einen Rahmen vor zu geben, es gibt den Kindern Sicherheit und Halt sich frei zu entfalten und ihre noch kleine Welt zu entdecken. Durch eine feste und konstante Gruppendynamik entwickeln Kinder ein Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie lernen eigene Gefühle und die der anderen Kinder war zunehmen  und zu respektieren. Sie lernen nicht nur das Teilen , sondern auch das Rücksicht nehmen auf andere. Sie lernen sich angemessen durchzusetzen und mit Konflikten 
umzugehen. Ich gebe den Kindern hierbei die Möglichkeit selbst Konflikte zu lösen und sie dabei zu stärken. Das schöne an Kindern ist das Sie noch keine Vorurteile gegen über anderen in jedweder Form haben dies will ich stärken und ausbauen. Unsere Welt ist bunt und Vielschichtig dabei haben Vorurteile nichts zu suchen.

3. Körper und Bewegung
Bewegung und das eigene Körpergefühl sind die Basis und der Grundbaustein für die Entwicklung der Kinder. Sie können nur durch Bewegung ihre Welt entdecken und Erfahrungen über sich und ihre Umwelt sammeln. Jedes Kind ist anders, ist individuell
und hat ein eigenes Lerntempo. Es ist wichtig dies zu respektieren und den Kindern genug Freiraum zu bieten sich selbst zu entdecken. Dadurch entsteht Selbstbewusstsein, Selbstständigkeit und die Geschicklichkeit der Kinder wird gefördert. Sie lernen sich selbst einzuschätzen, was sie sich selbst schon zutrauen können und was nicht. Sie lernen aber auch wie Dinge funktionieren , was muss ich z.B, tun um eine Wippe zu bewegen , was muss ich tun um nicht vom Karussell oder von der Rutsche zu fallen wie bekomme ich den Ball in das Loch. Mir ist wichtig die Kinder mit so vielen Bewegungsvariationen wie möglich zu fördern und auch Altersentsprechend zu fordern. Bewegung steht an erster Stelle und passiert den ganzen Tag.

4. Kreativität und Phantasie
In allen Altersstufen ist basteln, malen und gestalten ein wichtiger Aspekt von Kreativität
und Phantasie. Kinder wollen das was sie sich erdenken, oder bei anderen sehen nachahmen oder zum Leben erwecken. Sie lieben es Kreativ und Phantasievoll ihre Welt zu entdecken. Ich stelle  den Kindern in unserer großen Bastelecke verschiedene Materialien , wie Buntstifte , Wachsmalstifte, Fingerfarben,Knete altersgerechte Scheren, Pinsel, Kleber etc. zur Verfügung. Im Sommer kann man dann natürlich auch unsere tolle Matschküche und die zwei Sandkästen mit in das Spiel integrieren. Die Förderung der Sinneswahrnehmung, die Kreativität und die Fingerfertigkeiten werden bei solchen Aktivitäten angeregt und gefördert Auch das Gefühl für Jahreszeiten kann man dort auch wunderbar in kleinen Projekten mit aufnehmen. Da spielt das Ergebnis natürlich noch keine große Rolle sondern man arbeitet nach dem Prinzip "Jeder hat mal klein angefangen“.  

 

5. Sprache und Kommunikation
Dieser Bereich ist sehr eng mit allen anderen Bildungsbereichen verbunden. Denn sprechen oder überhaupt miteinander Kommunizieren begleitet uns im gesamten Alltag immer und überall. Mir ist wichtig das ich alles was ich mit den Kindern mache sprachlich in angemessener Form begleite, ob beim An und Umziehen, beim Kochen oder beim spielen.
Die Kinder werden so miteinbezogen, wertgeschätzt und lernen die Sprache durch das Wahrnehmen, Tun und Reaktionen kennen. Sie lernen die Sprache erst zu verstehen, dann Zusammenhänge zu erfassen und schließlich auch sich selbst Auszudrücken. Kinder lernen in diesem Alter sehr schnell sind neugierig und wissbegierig. Die Sprachentwicklung wird aber auch durch das singen von Liedern, das Vorlesen von Büchern oder einfach nur durch die Interaktion mit anderen Gefördert. Aber auch hier ist mir sehr wichtig , das das alles ohne Stress und Druck passiert. Jedes Kind hat auch hier sein eigenes Tempo und sprechen lernen und sich ausdrücken soll schließlich Spaß machen.  


6. Meine Ziele für die Eltern
Die Verhältnisse mit den Eltern sehe ich immer auch als einen wichtigen Bestandteil, meiner Arbeit denn auch Eltern müssen vertrauen lernen und auch eine Gute Bindung zur Fachkraft aufbauen. Sie geben immerhin den wichtigsten Teil ihrer Familie in Fremde Hände. In Intensiven Vorgesprächen und in den Wöchentlichen Feedback runden möchte ich vertrauen aufbauen und Ängste nehmen. Durch meine Flexiblen Betreuungszeiten, soll der Alltag erleichtert und Stress für alle Seiten verringert werden. In unserer heutigen Gesellschaft, ist es leider immer mehr so das beide Elternteile Berufstätig sein müssen um einen bestimmten Lebensstandart zu halten. Dies stellt das Familienkonstrukt auf eine harte Probe. Einerseits möchte man so viel seit mit seinen Kindern verbringen wie möglich. Andererseits ist dies oft Berufsbedingt nicht für alle Beteiligten so . Arbeitgeber suchen flexible Mitarbeiter und nehmen leider auch heute noch wenig Rücksicht auf die jeweilige Familiäre Situation. Wenn dann noch oftmals die Betreuung in einem Unflexiblen Rahmen stattfindet sind Stress und Anspannung vorprogrammiert und das ist was wir in diesem wichtigen Lebensabschnitt vermeiden sollten.


7. Zusammenarbeit mit den Eltern
Wir als Kindertagespflege setzen auf eine transparente , vertrauensvolle und offen herzige 
Zusammenarbeit. Mir ist wichtig das sich Eltern einbringen in das KTP leben und nicht nur in der Eingewöhnung sondern auch bei vielen kleinen Ritualen wie die Verabschiedung und den Gespräch runden. Ich als Pflegeperson möchte Wissen was in im Leben meines Betreuungskindes wichtiges passiert , denn nur so kann ich während der Pflegezeiten angemessen reagieren. Gab es zB. Außergewöhnliche Situationen oder Familiäre Status Änderungen oder ist einfach nur das Lieblings Kuscheltier verschollen. Alles das hilft mir eine Gute Fachkraft – Kind - Bindung aufzubauen und zu erhalten. Zur rein praktischen Arbeit werde ich über gängige Sozial Media Kanäle kommunizieren, je nach Wunsch der Eltern Gemeinschaft. Im Tagesraum gibt es zusätzlich eine große Info Wand für alle wichtigen Informationen, die laufende Woche betreffend und den Essensplan. Flyer zu interessanten Themen und Buchtipps liegen auf der Kommode darunter.

 



    

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